Wohnt die Tochter mit dem Mama im Einfamilienhaus, siehts fürs Jobcenter schlecht aus

#1 von IGSG , 25.09.2012 09:51

Hartz IV: Wohnt die Tochter mit dem Mama im Einfamilienhaus, siehts fürs Jobcenter schlecht aus

Quelle des Berichts: http://www.valuenet.de/php/newsContent.php?objid=1200264

Befindet sich eine Bezieherin von Arbeitslosengeld II mit ihrer Mutter in einer Erbengemeinschaft für ein Einfamilienhaus, so kann es eine besondere Härte darstellen, wenn das Jobcenter mit Blick auf die Größe des Anwesens einen (Teil-)Verkauf verlangt und die Tochter "sehenden Auges den Verlust der Unterkunft der eigenen Mutter betreiben" (und dafür gegebenenfalls auch noch die Gerichte einschalten) müsste. Das Sozialgericht Stade: "Es kann nicht gewollt sein, dass damit Risiken für den Zusammenhalt des eigenen Familienverbandes sowie relevante Nachteile für das Fortkommen naher, leistungsrechtlich nicht betroffener Angehöriger verbunden sind." Das Jobcenter wurde verurteilt, den Bescheid, wonach bisher Leistungen nach Hartz IV nur darlehensweise gezahlt wurden, aufzuheben. (SG Stade, S 17 AS 521/10)


 
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zuletzt bearbeitet 25.09.2012 | Top

   

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